Die Geschichte des kleinen Dörfchens Buchholz ist so bunt wie die Farbwechsel in den Jahreszeiten der beeindruckenden Linden, die die Dorfstraße säumen.

Die erste nachgewiesene urkundliche Erwähnung des Ortes Buchholz (damals Bocholte) erfolgte am 16. April 1273 in der Urkunde zur Verleihung von Hufen an die Büßerinnen in Röbel. (Quelle: Urkunde Nr. 1283 im Mecklenburgischen Urkundenbuch Band II Seite 451, Schwerin 1864). In der Urkunde ist zu lesen: „Unser Wille ist, aus unseren Gütern, zu Ehren des allmächtigen Gottes und der heiligen Jungfrau Maria, den Nonnen der heiligen Maria Magdalena in Röbel nachstehende Hufen zu überlassen ….und diese sie auf immer frei und zur allgemeinen Nutznießung besitzen sollen mit allen Wiesen, Weiden, Holzungen, kultiviert oder unkultiviert, gänzlich frei von städtischen oder bischöflichen Verfügungen sowie anderen Dienstverpflichtungen, allein Gott untertänig und ihm zu Diensten:…., in Bocholte 2 Hufen„
16. April 1273 – Erste urkundliche Erwähnung von Buchholz

Die Buchholzer Mühle wurde am 5. Februar 1360 erstmalig urkundlich erwähnt (Mecklenburgisches Urkundenbuch Band 14 Urkunde 8712). Betrieben wurde sie zunächst mit Wasserkraft, dann mit einer Dampfmaschine und am Ende mit Elektrizität. Leider ist dieses technische Denkmal 2003 abgerissen worden. Heute stehen an dieser Stelle 4 Wohnhäuser.


